#21 - Große Visionen, kleine Schritte – so bleiben deine Ziele in 2026 machbar

Shownotes

In dieser ersten Episode des neuen Jahres spricht Carolin Staab mit Wiebke Huhs über Visionen, Neuanfänge und warum klassische Neujahrsvorsätze oft scheitern. Statt Druck, Perfektionismus und Selbstverurteilung geht es um Klarheit, Mut und echte Umsetzung im eigenen Tempo.

Wiebke teilt offen ihre persönliche Herangehensweise an Visionen, warum Ziele sich verändern dürfen und wieso Scheitern kein Versagen ist, sondern Orientierung. Gemeinsam sprechen sie über Quarter-Planung, kleine tägliche Schritte, innere Blockaden, Angst vor großen Entscheidungen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen – selbst wenn er nicht geradlinig ist.

Eine ehrliche, tiefgehende und motivierende Folge für alle, die 2026 bewusster, freier und mit mehr Vertrauen in sich selbst gestalten möchten.

Shownotes Diese Folge ist für dich, wenn du… – das Gefühl hast, dass klassische Neujahrsvorsätze dich eher stressen als motivieren – große Visionen hast, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst – Angst vor falschen Entscheidungen oder dem Scheitern hast – lernen möchtest, wie Ziele flexibel und trotzdem konsequent verfolgt werden können – nach mehr Klarheit, Fokus und innerer Ruhe suchst

Themen der Episode: – Vision statt Vorsätze: Warum Ziele nicht starr sein müssen – Quarter-Planung und 12-Wochen-Zyklen als realistische Alternative – Warum kleine tägliche Schritte langfristig mehr verändern als große Pläne – Umgang mit Angst, Selbstzweifeln und innerem Druck – Warum Rückschritte keine Niederlagen sind – Mut zur Kurskorrektur im Leben und im Business – Vertrauen in den eigenen inneren Kompass

Timestamps 00:01 Begrüßung und Start ins neue Jahr 01:10 Vision Board vs. innerer Widerstand 03:20 Warum aufgeschriebene Ziele stärker wirken 05:18 Visionen brauchen keine Perfektion 06:00 Freiheit, Ziele zu verändern 08:25 Warum Scheitern kein Versagen ist 10:52 Große Entscheidungen und innere Angst 12:23 Die deutsche Angst vor dem „Nicht-Gelingen“ 15:58 Visionen dürfen auch einfach Spaß machen 16:29 Quarter-Planung und 12-Wochen-Methode 18:50 Kleine Schritte statt Selbstüberforderung 21:17 Konsistenz statt Motivation 24:05 Umgang mit Rückschlägen und innerer Kritik 26:29 Warum wir uns selbst im Weg stehen 29:42 Hilfe annehmen ist Stärke 33:09 Träume verdienen Wertschätzung 36:40 Wie du den richtigen Gesangs- oder Performance-Coach findest 39:24 Ausblick und Einladung zur Umsetzung

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Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zum Voice of Excellence Podcast.

00:00:12: Der

00:00:12: Podcast für dein einzigartiges Sprechen und Auftreten.

00:00:16: Mein Name ist Caro, ich bin wie immer dein Host und ich freue mich riesig, wieder unsere Expertin Wiebke Huss hier im Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:24: Ihr kennt sie, sie ist Kino-Speakerin, Stimm- und Performance Coach, Journalistin und als ob das nicht schon genug wäre, ist sie auch noch Opern- und Konzertsängerin.

00:00:33: Herzlich willkommen Wiebke.

00:00:35: Hallo ihr Lieben, ich finde es cool, dass ihr mit mir jetzt wieder ins neue Jahr startet.

00:00:39: Es wird ein cooles Jahr.

00:00:41: Das kann ich euch jetzt schon versprechen.

00:00:43: Ja, ganz genau.

00:00:44: Es ist die allererste Folge, zwanzig sechsundzwanzig.

00:00:48: Wir haben ja, wir können ja sagen, wann wir aufnehmen, es ist der zweite Januar.

00:00:52: Und es ist natürlich auch immer so ein Tag, beziehungsweise so die ersten Tage, die ersten Wochen, wo alle noch so richtig motiviert sind, ins neue Jahr gestartet sind und sich vielleicht auch so die eine oder andere Sache vorgenommen haben für das neue Jahr.

00:01:08: Wie gebist du denn auch so ein Mensch, der eine ganze Liste hat an Neujahrs?

00:01:12: oder bist du so, dass du sagst go with the flow?

00:01:16: Ich habe extra es noch hängen lassen, das war mein Visionboard für letztes Jahr und da sind einige Sachen drauf.

00:01:23: Dieses Jahr muss ich ehrlich sagen, hatte ich noch keinen nerv und keine Zeit für ein Visionboard, weil tatsächlich ist es so... Ich habe brutal Schwierigkeiten gehabt, überhaupt in dieses neue Jahr zu kommen.

00:01:35: Es war irgendwie so alles noch so normaler Flow.

00:01:39: Ich weiß nicht, wie es euch geht.

00:01:40: Also so dieses Zeitgefühl.

00:01:42: Ich mache normalerweise Raunechte.

00:01:44: zwischen den Jahren und das letzte Jahr war das super.

00:01:47: Ich bin voll angekommen.

00:01:48: Ich habe so Revue passieren lassen.

00:01:50: Was waren im letzten Jahr?

00:01:51: Was will ich im neuen Jahr?

00:01:53: Dieses Jahr ist irgendwie so Raunechte echt jetzt.

00:01:57: Okay.

00:01:58: Ah ja, habe gutes Jahr, letztes Jahr gehabt.

00:02:01: Dieses Jahr?

00:02:02: Keine Ahnung.

00:02:04: Aber ich habe mir dann gesagt, okay Wiebke, du setz dich jetzt hin und machst ein Kärtchen.

00:02:10: Warte mal, wo habe ich das jetzt?

00:02:12: Genau.

00:02:12: Schaut mal.

00:02:14: Ein Kärtchen.

00:02:15: Ich habe mittlerweile drei, denn die kommen überall rein.

00:02:18: Und auf diesem Kärtchen ist die Quint Essence für zwanzig, sechsundzwanzig drauf.

00:02:23: Und ich habe gesagt, okay, Wipke, du hockst dich jetzt hin und machst das am ersten, ersten Morgens.

00:02:28: Wenn du jetzt schon das im alten Jahr nicht hingekriegt hast, Anfang neues Jahr, da kommst du nicht drumherum.

00:02:35: Warum habe ich das gemacht?

00:02:37: Ihr kennt das vielleicht.

00:02:39: Wenn ein Ziel nicht schriftlich verfasst ist und du es überall mitnehmen kannst und in jeder blöden Situation irgendwo rausziehst und lesen kannst, ist die Chance, dass das Ziel nicht stattfindet oder die Vision nicht stattfindet, einfach sehr, sehr groß.

00:02:56: Also wie gesagt, das ist jetzt nicht auf meinem Mist gewachsen.

00:02:58: Ich kenne viele Produktivitäts- und Achievement und bla, bla, bla, Leute.

00:03:04: Und jeder hat so seine Randengehensweise.

00:03:06: Aber wo sie sich alle einig sind, ist... Wenn du dieses Ding nicht schriftlich irgendwo fixiert hast, ist die Chance, dass es stattfindet, einfach nicht so da.

00:03:15: Und ich schleppe das jetzt mit rum und ich lerne es tatsächlich auch gerade ein bisschen aus, wenn ich so die groben Richtlinien habe, aber ich habe gesagt, nein, ich habe wirklich Zeit verwendet, es ganz kraftvoll zu formulieren.

00:03:27: Also das ist nicht so, ich hätte gern ein bisschen mehr Geld und ich hätte gern ein bisschen mehr das, sondern wirklich... eine starke Intention.

00:03:35: Also zum Beispiel, vielleicht ist es eine Inspiration für euch.

00:03:39: Dieses Jahr will ich meine Empowerment Songs rausbringen.

00:03:43: Und ich habe dafür den Namen Phoenix Voice gewählt.

00:03:47: Und die Phoenix Voice ist ein großes Ding.

00:03:50: Ja, also ich sehe die wirklich international.

00:03:54: Die hatten ganz großes Ziel.

00:03:56: Aber klar jetzt... Ich bin am Anfang, ich bin eine klassische Sängerin, was bin ich gewohnt, dass ich irgendwo hingehe, dann bucht man mich, ich singe vor, fertig.

00:04:05: Pop-Business ist ganz anders.

00:04:08: Also das muss ich echt lernen.

00:04:11: Und damit ich das aber mit Spaß habe, also das Wichtige ist, guck, dass es euch Freude macht, dass es nicht dieses, oh mein Gott, oh mein Gott, ich weiß gar nicht, wie ich das machen soll.

00:04:22: Weil dann macht es keinen Spaß, so macht man es nicht.

00:04:24: Und deswegen habe ich gesagt, okay, ich bin... Phoenix Voice.

00:04:28: Ich transformiere mich ständig.

00:04:31: Erschaffe mein Meisterwerk und wirke in jedem Moment.

00:04:38: Das ist mein letzter Satz.

00:04:40: Weil ich einfach gesagt habe, es ist wichtig, dass du dir Mut machst und auch sagst, hey und es ist gerade scheiße und trotzdem wirklich verdammter Hacke.

00:04:50: Und... Ich glaube, das ist das.

00:04:52: Und deswegen möchte ich heute mit euch eigentlich auch so ein, wie kriege ich meine Ziele umgesetzt?

00:04:58: Wie kriege ich das, was ich im Kopf hab, wirklich in Form?

00:05:02: Und das soll heute das Thema sein.

00:05:05: Ich finde es super schön.

00:05:07: Es gibt ja auch so einen tollen Spruch.

00:05:09: Wer... weiß Wasser will und sagt Wasser will, der kriegt Wasser will.

00:05:13: Und genau darum geht es ja auch, wenn du es nicht formulieren kannst oder wenn du nicht weißt, was du möchtest und das auch nicht verbalisieren kannst, wie solltest du es dann erreichen können, umsetzen können, manifestieren können.

00:05:27: Du brauchst eine Vision in deinem Kopf.

00:05:30: Sie meisten wissen glaube ich gar nicht erst, wie man damit anfängt.

00:05:33: Deswegen wäre jetzt meine erste Frage, wie fängt man denn damit an überhaupt?

00:05:38: Also mir geht es oft so, wenn ich mich festlegen muss, finde ich das scheiße.

00:05:45: Ich weiß nicht, wie es dir geht.

00:05:47: Aber mir geht es so, wenn ich mich festlegen muss, denke ich immer so, und jetzt hänge ich, und jetzt kann ich nie mehr was anderes machen.

00:05:56: Und ich glaube, das Erste, was im Kopf dir klar werden muss, ist, du hast eine Vision, du hast eine Idee.

00:06:04: Aber wenn du feststellst auf dem Weg, hey, das war volle Grütze.

00:06:09: Das fühlt sich überhaupt nicht richtig an.

00:06:11: Es ist irgendwie doof.

00:06:12: Oder du merkst, ich will eigentlich was ganz anderes.

00:06:17: Dann änderst du es.

00:06:18: Und ich glaube, dass erst mal diese Freiheit im Kopf sich zu sagen, hey, ich gehe jetzt auf was zu.

00:06:24: Ja, ich habe mir ein Ziel gesetzt.

00:06:26: Aber wenn ich auf dem Weg feststelle, hey, da drüben ist noch was viel geileres.

00:06:32: Oder, boah, das habe ich ja noch gar nicht gewusst.

00:06:35: Das ist noch toller.

00:06:36: Dann machst du es einfach.

00:06:38: Und bei uns zum Beispiel steht auch dieses Jahr an, gehen wir in die USA.

00:06:43: Ja, wir haben Familie da, da ist ein bisschen gut wie Muddel und mein Vater ist ja jetzt verstorben.

00:06:48: Also insofern auch dieses, ich bin jetzt hier gebunden, klar, ich habe Job, ich habe Kunden und all das, aber auch diese Frage gehe ich da hin.

00:06:59: Und natürlich, da habe ich echt Schiss vor und denke so... Ja, wäre cool, aber was ist, wenn es nicht läuft?

00:07:05: und Trump ist eh ein Idiot und oh mein Gott, oh Gott, na was mache ich jetzt?

00:07:09: So, da hängt natürlich unendlich viel dran.

00:07:12: Aber auf der anderen Seite habe ich mir vor kurzem auch gesagt, Wiebke, wenn du nach drei Monaten feststellst, hey, das ist scheiße, dann gehst du wieder zurück.

00:07:22: Was ist daran schlimm?

00:07:24: Da sagst du ja, das war ein Wetterversuch und nichts wars.

00:07:27: Ein Kollege von mir, der wirklich viel mit so Geldthemen und so weiter macht.

00:07:32: Vor Jahren ist er nach Mallorca gegangen.

00:07:35: Und da hab ich den beneidet und dachte so, der geht mit seiner ganzen Familie nach Mallorca.

00:07:39: Wie scheiße ist das denn?

00:07:40: Und ich sitze hier noch.

00:07:42: Ich hab in einem Jahr oder zwei, hab ich mit ihm dann nochmal gesprochen.

00:07:47: Und dann sagt er, ich bin wieder in Bielefeld.

00:07:49: Ich so, hä?

00:07:50: Wieso das?

00:07:51: Dann sagt

00:07:51: er,

00:07:52: auf Mallorca, in der Schule waren die Kids so scheiße.

00:07:56: dass ich gesagt habe, das will ich für meine Kinder nicht.

00:07:59: Und ich bin dann einfach wieder zurück.

00:08:02: Das glaube ich, nimmt vielleicht auch diesen Druck sich festlegen zu müssen.

00:08:06: Ich finde es total schön, was du sagst.

00:08:08: weil ich denke, dass dieses ich wandere aus vielleicht oder ich mache irgendein großer Schritt muss jetzt nicht unbedingt auswandern sein und ich gehe dann aber wieder zurück, dass das ganz oft mit Scheitern in Verbindung gebracht wird, was es aber gar nicht ist, weil du weißt ja nicht, wie es ist dort zu leben.

00:08:24: Du weißt ja nicht, wie es ist diesen großen Schritt zu gehen, sonst hättest du ihn ja vielleicht schon längst gemacht.

00:08:29: Und wenn du dann aber eben sagst, ja okay.

00:08:32: Das ist irgendwie gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe oder meine Kinder kommen gar nicht damit klar oder egal was es ist.

00:08:39: Ich habe es mir anders vorgestellt, ich mag es doch nicht, ja okay, dann geh woanders hin.

00:08:44: Wir haben ja die Freiheit und das Privileg, dass wir wirklich machen können im weitesten Sinne, was wir möchten.

00:08:51: Wir können unsere Sachen packen und sagen, ich möchte morgen in Australien leben.

00:08:54: Wir können unsere Sachen packen und können sagen, ich möchte morgen... nach Paraguay, keine Ahnung, nach Afrika, nach Asien, egal was das ist.

00:09:04: Ich möchte nach Japan gehen.

00:09:06: Ist ja vollkommen egal.

00:09:07: Natürlich ist es immer mit Aufwand und bestimmt auch finanziellen Mitteln verbunden, aber rein theoretisch können wir tun, was auch immer wir wollen.

00:09:15: Jetzt frage ich dich mal.

00:09:16: Ich meine, du sitzt in Dubai.

00:09:17: Du bist vom Schworbelendle, was ja gar nicht Gott, vom Schöne Stuhl Gott, vom Stingegetopf bist du nach Dubai ausgewandert.

00:09:26: Also das gemacht hast.

00:09:28: Hast du da Schiss gehabt?

00:09:30: Und wie?

00:09:32: Ich hatte so viel Schiss und das ist auch vollkommen normal.

00:09:37: Aber mein Urvertrauen war größer, muss ich ihr dazu auch sagen.

00:09:41: Und ich habe mir aber auch immer gesagt, weil meine Eltern haben damals auch mal gesagt, was ist, wenn es nicht funktioniert, habe ich gesagt, ja, was ist dann?

00:09:49: Was ist denn dann?

00:09:50: Ich glaube, das weiße Privileg, dass ich aus dem Sozialstaat Deutschland komme.

00:09:55: Wenn es nicht funktioniert, dann gehe ich zurück und suche mir einen Job.

00:09:59: Und dann fangen wir nochmal von vorne an.

00:10:02: Dann spare ich wieder Geld, dann zeige ich schon meinen Steuern, wie ich auch sonst immer gemacht habe und dann nehme ich einen neuen Anlauf.

00:10:09: Ein Simpel Asset ist.

00:10:11: Also das ist, wie gesagt, für mich ist das kein Scheitern, für mich ist alles Erfahrung.

00:10:15: Und das ist genau der Punkt.

00:10:17: Und ich glaube, wenn ihr euch das bewusst macht da draußen, dieses Scheiternummer ist eine typisch deutscher Scheißdreck.

00:10:24: Sorry, sorry, jetzt muss ich jetzt echt mal sagen, ich bin Deutsche, ich mag Deutschland, aber es gibt Dinge, die an Deutschland scheiße sind.

00:10:32: Und das, was scheiße ist, ist dieses Ständige, wenn irgendwas nicht so funktioniert, wie du es mal angekündigt hast, gleich so, nee, nee, nee, das hat dann nicht geklappt, guck mal an sich.

00:10:40: Warum?

00:10:41: Warum?

00:10:42: Wir scheitern ständig.

00:10:44: Wir scheitern im Kleinen, im Großen und denkst du jedes Mal, ich habe jetzt aber heute mein Ding nicht gemacht.

00:10:51: Oh Gott, ich bin so schlecht.

00:10:54: Ich wollte heute gesund leben, jetzt habe ich doch eine Cola getrunken.

00:10:56: Oh mein Gott, bin ich schlecht.

00:10:57: Was soll das?

00:10:59: Ja, dann bist du ein Schlamper.

00:11:01: Dann ist es nicht so doll gelaufen, aber egal.

00:11:04: Das möchte ich einfach mal sagen, es hat nichts mit Scheitern zu tun.

00:11:07: Und selbst wenn du scheiterst, wieso?

00:11:10: Mein Gott, wie viele berühmte Leute gibt's, die gescheitert sind wie Sau.

00:11:14: Und?

00:11:15: Guck dir Bodo Schäfer an, der ist wieder da.

00:11:18: Guck dir andere Leute an, die einfach aus der Grütze wieder aufgestanden sind.

00:11:22: Ist doch cool.

00:11:24: Und wenn du sagst, hey, ich war in Andalusien scharf heute für fünf Monate und das war cool, aber irgendwie hat mir, ich konnte davon nicht leben.

00:11:31: Ja, mein Gott, dann mach's was anders.

00:11:33: Dann gehst halt wieder woanders hin.

00:11:35: Was soll's?

00:11:36: Kommen wir nochmal zurück auf den Punkt.

00:11:39: Wichtig ist... Eine Vision.

00:11:42: Findet dich nicht mit dem ab, was ist.

00:11:45: Weil ich glaube, da gibt es einiges, was dir nicht schmeckt.

00:11:47: Und wir sind dafür da, dass wir ausprobieren.

00:11:51: Ich stelle mir das immer so vor.

00:11:54: Wenn du oben, du bist gestorben, deinem Seele ist da oben und so und du ist alles schön und alles super und alles hell und alles toll und alles ist super easy.

00:12:03: Und irgendwann hockst du mit anderen Seelen auf einer Wolke und denkst du,

00:12:07: poch, es ist lang.

00:12:09: Gott, es ist lang.

00:12:10: Es ist alles schön.

00:12:12: Es ist alles perfekt.

00:12:14: Es ist alles super.

00:12:15: Es ist langweilig.

00:12:16: So.

00:12:17: Und was machst du dann?

00:12:19: Du quatscht mit den anderen Sehnsatz.

00:12:20: Hey, wie während des?

00:12:22: Pass mal auf.

00:12:23: Wir gehen jetzt da wieder runter auf die Welt.

00:12:26: Und da treffen wir uns.

00:12:27: Und moment mal, wie machen wir das?

00:12:29: Du bist meine Ehefrau.

00:12:30: Aber du betrügst mich mit dem anderen.

00:12:33: Oh, nee, nee, nee, noch besser.

00:12:34: Pass mal auf, wir können das nochmal.

00:12:35: Da gibt es noch ein Kind.

00:12:36: Ja, genau.

00:12:37: Machen wir richtig Drama.

00:12:38: Oh ja, wir machen richtig Drama.

00:12:39: Ich wollte schon immer richtig Drama machen.

00:12:41: Und es ist wie ein Theaterspiel, du verabredest dich, dann triffst du dich und lässt du dich sozusagen inkarnieren oder wie auch immer, was er immer glaubt.

00:12:49: Und auf einmal spielen die Leute miteinander und du denkst oft in der Welt, oh mein Gott, ist das

00:12:55: ein Drama.

00:12:56: Und der das und das ist passiert.

00:12:58: Aber letztlich ist es das, was die wollten und haben gesagt, geil, endlich.

00:13:02: Ich wollte schon immer im Haus probieren, wie es ist, von einem Einsfahrrad zu sein und dabei

00:13:06: Erfahrungen machen.

00:13:07: Genau.

00:13:08: Und das heißt auch, hey, dann nutzt es doch.

00:13:11: Dann macht die Erfahrung, Superstar zu sein.

00:13:14: Dann macht die Erfahrung, die geilste Hausfrau ever zu sein.

00:13:18: Dann macht die Erfahrung, fünfzehn Kinder groß zu ziehen.

00:13:21: Ja, mach!

00:13:23: Und das meine ich.

00:13:24: Erlaubt euch eine Vision, die euch kickt.

00:13:27: Wo ihr wirklich sagt, ich habe keine Ahnung, wie ich hinkomme.

00:13:31: Ich habe keine Ahnung, wie das geht.

00:13:33: Aber wenn ich dran denke, denk ich so,

00:13:36: ist cool.

00:13:37: Dann, warum willst du es?

00:13:39: Und eine Begründung kann auch sein, weil ich denke, es ist geil.

00:13:43: Das ist auch eine Begründung.

00:13:45: Ja, es muss nicht immer, oh, damit ich dann meine Familie ernähre und dit und dat und jenes.

00:13:49: Nee, es kann auch sein, ich habe einfach Bock drauf.

00:13:53: Ich

00:13:53: habe einfach Bock drauf.

00:13:55: Okay, ist auch eine Begründung.

00:13:57: Also Vision und Warum.

00:14:00: Und dann ein Tipp von mir, den ich auch wirklich, der mir sehr geholfen hat, praktisch nicht in ein ganzes Jahr.

00:14:07: Also der Punkt ist, man hat so eine Vorstellung, wo du hin willst und wie du es machen willst, es ist okay.

00:14:12: Aber dann macht es ja klein, weil das Problem ist, ein ganzes Jahr durchhalten, macht keiner, kann keiner.

00:14:21: Also die, die das können, also ich glaube, die kannst du an einer Hand abzählen, die das wirklich durchhalten und sagen, okay, ich habe das ganze Jahr konzipiert und dann mache ich das.

00:14:30: Mach Quartale, also zwölf Wochenpläne.

00:14:35: Erstes Quartal, da willst du das und das machen.

00:14:37: Zweites Quartal, willst du das und das machen?

00:14:39: Drittes Quartal, weil der Vorteil ist, das ist greifbar, das ist machbar.

00:14:45: Da sagst du, okay, nächste drei Monate, da hab ich das, das, das, okay, so.

00:14:50: Und in diesen drei Monaten arbeitest du an maximal drei Sachen.

00:14:56: Und zwar voll fokussiert.

00:14:58: Also nicht, ich will jetzt das noch und jenes noch und dieses und zählen.

00:15:01: Nee, das dann packst du in ein anderes Quartal.

00:15:03: Also zum Beispiel sagst du, okay, ich muss jetzt abnehmen.

00:15:06: Ich habe irgendwie neunzig Kilo auf der Waage.

00:15:09: Da müssen fümmen siebzig stehen.

00:15:11: Dann macht das drei Monate intensiv.

00:15:14: Und guck, ob dann fümmen siebzig da schon stehen oder vielleicht noch achtzig.

00:15:17: Und du sagst, okay, komm einen Monat, da hänge ich jetzt noch dran.

00:15:20: Und eine Sache, die ich euch da auch mitgeben möchte, ist drei Ziele.

00:15:26: vollfokussiert und sagt euch jeden Tag einen Schritt.

00:15:32: Wir wollen immer zehn, fünfzehn, zwanzig Schritte machen.

00:15:35: Und wenn wir die nicht machen, dann sagst du irgendwann so,

00:15:37: nee,

00:15:38: ja, jetzt hab ich es nicht geschafft.

00:15:41: Und du fühlst dich schlecht.

00:15:43: Du fühlst dich einfach schlecht und denkst so, ach, das kann ich eh nicht.

00:15:47: Und was dann passiert, wenn es grad nicht eh nicht, dann schmeißt du alles weg.

00:15:52: Anstatt zu sagen, okay.

00:15:55: Und wenn ich jeden Tag einen Schritt mache, einer ist machbar.

00:15:59: Manchmal wird es Tage geben, da machst du drei oder fünf.

00:16:06: Und es wird Tage geben, da fällt dir der eine Schritt sauschwer.

00:16:10: Aber trotzdem ein Schritt ist immer machbar.

00:16:13: Und das coole ist, wenn du die einen Schritte auf ein ganzes Jahr rechnest.

00:16:18: Das hat mal jemand ausgerechnet.

00:16:20: Wenn du ein Prozent, also sagen wir mal, ein Schritt ist ein Prozent, hast du am Ende des Jahres dreiunddreißig Prozentsteigerung.

00:16:27: Und das ist das, was wir immer vergessen.

00:16:29: Und ja, ich bin auch ein ungeduldiger.

00:16:31: Ich will es auch vorgestern haben.

00:16:33: Und ich will jetzt schon das und das haben und nicht erst irgendwie warten müssen.

00:16:38: Das ist normal.

00:16:40: Aber der Punkt ist wirklich, ein Schritt pro Tag und das jeden Tag.

00:16:47: Und sei es so ein Fuzzl.

00:16:50: Aber mach's.

00:16:51: Weil der Vorteil ist, du fühlst dich gut.

00:16:54: Du bleibst dran.

00:16:55: Du siehst einen Fortschritt.

00:16:56: Ich denke auch, was du sagst, ist super wichtig.

00:16:59: Schritt für Schritt gehen.

00:17:00: Nicht zu viel auf einmal vornehmen, sondern wirklich sagen, okay, das mit den Quartalen finde ich einen richtig guten Tipp auch, dass man sagt, okay, dieses Quartal nehme ich mir das vor.

00:17:11: In dem Quartal gehe ich das an und dass man dann auch eben diese Dinge ja meistern kann, weil wenn ich jetzt sage zum Beispiel, ich möchte fünfzehn Kilo abnehmen, ich möchte eine neue Routine entwickeln, ich möchte so und so viel Umsatzsteigerung auch noch haben und ich will auch noch, keine Ahnung, so und so viele Auftritte vielleicht, Gesangsauftritte oder was auch immer.

00:17:32: Ja, wann willst du denn das alles machen?

00:17:34: Und wenn du aber sagst, okay, erstes Quartal ist jetzt volle Kanne Sport.

00:17:39: Und dann hat man die Routine entwickelt, dann ist es nicht mehr anstrengend und dann nimmt man das nächste mit dazu.

00:17:44: Und das ist ein richtig guter Tipp, den du vorher gesagt hast, dieses Quartalsweise und eben Schritt für Schritt.

00:17:49: Und ich glaube, dass es vielleicht auch so ein Fehler ist, den die meisten gemacht haben, die dann vielleicht auch eben scheitern, dass sie sich zu viel auf einmal vornehmen.

00:17:58: oder was meinst du?

00:17:59: Ja, das ist normal.

00:18:00: Ich mein... Am Anfang vom Jahr bist du enttusiastisch und denkst boah und super und vergess nicht, er kommt gerade aus einer Ruhephase.

00:18:08: Zwischen den Jahren ist mit das ruhigste Eck im ganzen Jahr.

00:18:13: Davor, danach, jeder will was von euch, kommt mit einem Angebot, tolles hier, tolles da, Black Friday, blub blub blub.

00:18:22: Also du bist ständig torpediert.

00:18:26: Und das Einzige wirklich, wo die Leute mal ihre Klappe halten und mal nicht zwischen den Jahren irgendwo ankommen mit irgendwas, ist zwischen den Jahren.

00:18:36: Und deswegen haben viele auch jetzt Kraft und Energie und denken so, hey ja, aber diese Energie muss ich durchziehen.

00:18:44: Die Konsistenz ist ja auch mein Problem.

00:18:47: Jeder hat Probleme mit Konsistenz, dass er das einfach durchzieht und sagt, okay, ich mache das.

00:18:53: Aber der Vorteil ist, nehmen wir unser Fünfzehnkilo Beispiel.

00:18:56: Wenn ich jetzt drei Monate wirklich, sagen wir mal, jeden Tag sieben Minuten mache, um mein Bauchfeld wegzukriegen oder sonst was.

00:19:06: Drei Monate, sieben Minuten.

00:19:09: Dann werde ich nach drei Monaten sagen, hey, die sieben Minuten sind ja easy-beasy.

00:19:13: Die kriege ich immer rein.

00:19:14: So, dann bin ich vielleicht schon auf meinem Lieblingsgewicht.

00:19:19: Aber ich kann sagen, okay, komm, ich mach die jetzt noch dreimal die Woche.

00:19:22: So.

00:19:22: Und dann habe ich eine gesunde Routine, die einfach weiterläuft.

00:19:27: Und das ist das.

00:19:28: Man nimmt dann das mit, was du merkst, was dir gut tut.

00:19:32: Und der Witz ist, wir brauchen nicht immer ständig lauter Sachen.

00:19:37: Ja, also du brauchst, das ist auch das nächste.

00:19:39: Und da wir denken, oh, jetzt brauch ich noch ein Foodplan.

00:19:41: Nur noch das und noch jenes.

00:19:42: Nein, wenn du ehrlich bist, brauchst du zwei Sachen vielleicht.

00:19:46: Eine Sportroutine für dieses Beispiel und ein Ernährungsplan.

00:19:51: Ja.

00:19:51: Und dann findest du deine Lieblingsessen.

00:19:53: Dann musst du nicht ständig im Supermarkt stehen und sagen, was kaufe ich denn jetzt noch ein.

00:19:58: Sondern du sagst, okay, ich will das, das, das und das.

00:20:00: Kaufe es ein, fertig.

00:20:02: Ja, und aus solches Sachen.

00:20:04: Und das ist im Business genauso.

00:20:06: Wichtig auch, wenn es nicht gut läuft, was macht ihr dann zum Trost?

00:20:12: Also, wenn ich beim Singen gibt es manchmal auch Tage, da fängst du an und denkst, hey, eigentlich sollte es super laufen und es geht gar nichts.

00:20:19: Und du denkst echt so, ja, also es ist eine Quälerei.

00:20:23: Mittlerweile kann ich sagen, okay, dieser Tag ist es nicht, aber dann morgen wieder.

00:20:28: Und ich mache dann vielleicht was anderes, was für das Singen gut ist, aber jetzt nicht primär vielleicht das Singen.

00:20:35: Oder es gibt bei mir so eine Box mit Feedbacks von Konzerten, von Leuten.

00:20:41: Und wenn es mir scheiße geht, hole ich die raus und liest die.

00:20:45: Und denk so, okay.

00:20:48: Und es geht immer noch weiter.

00:20:49: Und schau, was du schon alles geschaffen hast.

00:20:52: Und das ist ja nicht weg.

00:20:53: Auch wenn du heute mal einen Tag versagst.

00:20:56: Und was auch cool ist, ist wirklich ein Sparringspartner.

00:21:00: Also sucht euch jemand, der euch ab und zu liebevoll in den Arsch tritt.

00:21:05: Der sagt, los jetzt aufhör auf zu heulen.

00:21:10: Sucht euch jemanden, der auch mal euch aufbauen kann, wenn was nicht läuft.

00:21:14: Es wird immer Tage geben, wo was nicht läuft.

00:21:17: Ist normal.

00:21:18: Und es gibt Phasen, wo du denkst, ich will jetzt gar nichts.

00:21:21: Ich bin müde, lass mich in Ruhe.

00:21:22: Ich bin noch keine Ahnung was.

00:21:25: Trotzdem sucht euch jemanden, der euch liebevoll in den Hintern tritt.

00:21:29: Und ich finde auch, ich habe einen Spruch mehr aufgeschrieben, den fand ich auch richtig klasse.

00:21:34: Ich war jetzt auch bei so einem Produktivitätspapst.

00:21:38: Und der hatte jetzt zum Neujahr eben auch was gesagt und er sagt, hört auf eure Geschichten schön zu reden.

00:21:46: Und das ist cool, aber es tut auch weh.

00:21:49: Warum kann ich was nicht?

00:21:50: Warum geht es nicht?

00:21:52: Wieso will ich das jetzt nicht?

00:21:53: Ach, ich weiß nicht.

00:21:54: Also zum Beispiel, ich weiß nicht, es gibt es nicht.

00:21:57: Du weißt immer.

00:21:59: Du willst es nur nicht wissen.

00:22:00: Das ist der Punkt.

00:22:01: Du machst eigentlich so.

00:22:03: Ich weiß nicht.

00:22:04: Ich will nicht entscheiden.

00:22:06: Ich will nicht hingucken.

00:22:08: Und ehrlich, ich bin auch so jemand.

00:22:11: Ich glaube, das ist normal, dass man einfach dann sagt, ich weiß nicht.

00:22:14: Und jedes Mal, wenn ich mich dabei ertappe, sage ich, halte die Klappe.

00:22:17: Du weißt es.

00:22:19: Was willst du grad nicht sehen?

00:22:22: Ja.

00:22:24: Was willst du grad nicht entscheiden?

00:22:28: Ja.

00:22:29: Ich glaube, wenn man sich da so den einen oder anderen kleinen Wurm mal vornimmt und wirklich sagt, okay, hör damit auf, hör einfach damit auf, dir so ein Scheiße zu erzählen, dann fängst du auch auf einmal an, Dinge anders zu nehmen und zu sehen und dann wirst du auch deine Sachen durchkriegen, weil zum Beispiel, ich war immer so, oh, die Technik.

00:22:49: Irgendwann bin ich mit mir selber spazieren gegangen und hab gesagt, sag mal, wie bist du blöd?

00:22:55: Du hast bisher jedes Scheißprogramm gelernt.

00:22:57: im Funk und sonst wo.

00:22:58: Und da hast du wirklich große Programme.

00:23:01: Was holst du hier eigentlich rum mit deinem CRM?

00:23:05: Verdammt nochmal, hock dich hin und lernst.

00:23:10: Nein,

00:23:11: schnauze.

00:23:13: Lernst.

00:23:14: Und dann kann ich es noch netter sagen auch und dann sage ich, okay, wie geht's auf?

00:23:19: Hock dich hin.

00:23:21: Willst du jetzt nicht erzählen, dass du es nicht kannst, dass du vielleicht keinen Bock drauf hast?

00:23:24: Das ist real.

00:23:26: Dass du es nicht kannst, ist Mumm-Pizz.

00:23:29: Ja.

00:23:30: Und ich glaube, allein solche Dinge helfen dir da draußen schon wirklich zu sagen, okay, ich mache das ja besser.

00:23:39: Ich sage immer, ich versuche die beste Version meiner selbst zu werden.

00:23:42: Und ja, das ist Scheibchenweise.

00:23:44: Das ist nicht, boah, jetzt bin ich super staunt, bin fantastisch und toll.

00:23:48: Ne, sondern es ist Stück für Stück.

00:23:51: Letztes Jahr bin ich ruhiger geworden, flexibler.

00:23:55: Ich war früher immer so, muss jetzt sein!

00:23:58: So typisch Deutsch.

00:24:01: Wenn nicht so, dann nein und scheiße und gefällt mir nicht und bin unzufrieden und meh.

00:24:07: Da war ich echt ein Held drin.

00:24:09: Und das kennt meine Familie.

00:24:11: Meine Tochter sagt irgendwann zu mir früher, sagt die Mama, du bist ein Drache, der aus dem einen Nasenloch feuern, aus dem anderen Herzchen spuckt.

00:24:20: Aber weh, wenn ich Feuer gespuckt habe.

00:24:22: Hey, da hat aber die Hütte gewackelt, weil mit Opernsänger und noch schimpfen und noch laut.

00:24:30: Not funny,

00:24:32: glaube ich.

00:24:33: Nee, und das war auch was, aber darunter habe ich selber auch gelitten.

00:24:37: Weil es ist ja häufig so, gerade wenn wir solche so Unzufriedenheiten haben, so krantig sind, so Bäh, wir mögen uns ja dann auch nicht.

00:24:46: Wir

00:24:46: mögen keinen,

00:24:47: wir mögen niemanden und wir tun uns selber weh.

00:24:50: Ja, absolut.

00:24:50: Dass ihr Leben weh tun, gibt es genug.

00:24:55: Man muss es nicht auch noch selber machen.

00:24:58: Und wenn ihr was noch nicht könnt, sucht euch Unterstützung.

00:25:02: Wenn ihr was noch nicht könnt, lernst.

00:25:05: Wenn ihr was noch nicht könnt und sagt, ich brauche das jetzt aber, holt euch Leute.

00:25:09: Ich meine, warum sind wir Coaches?

00:25:12: Wir sind Coaches, weil wir sagen, okay, wir können irgendwas ziemlich gut und das können wir anderen Leuten beibringen.

00:25:18: Also dann kommt zu uns, kommt zu jemand anderen und sagt, hey, ich finde, du machst das richtig klasse.

00:25:22: Zeig mir, wie du das machst.

00:25:25: Und das ist es wichtig.

00:25:26: Geholt euch das, was ihr an Skills braucht.

00:25:30: Vielleicht noch eins.

00:25:31: Also wenn du eine Vision hast und sagst, ich will das machen, es ist cool, dann frag dich, was für Skills brauche ich dafür?

00:25:39: Muss ich besser auftreten?

00:25:41: Muss ich besser sprechen?

00:25:42: Muss ich?

00:25:43: Tollere Post schreiben, muss ich lernen, Headlines zu machen, muss ich, keine Ahnung wie.

00:25:51: Und dann schau, wenn du Geld hast, kannst du dir jemanden kaufen, der dir das abnimmt.

00:25:55: Aber ich sag mal, wenn du den Skill selber brauchst, dann lernst du einfach.

00:26:00: Und meistens, die meisten denken immer, oh, wenn ich das jetzt lerne.

00:26:04: Hey, bei mir, wenn die Leute zu mir kommen, dann sag ich in drei Monaten, bist du, als das, was du jetzt hast.

00:26:14: Dann sagen die, wie in drei Monaten.

00:26:15: Dann sag ich, drei Monate, das

00:26:17: reicht.

00:26:17: Ja.

00:26:18: Und viele

00:26:18: denken immer, oh Gott, das muss jetzt ewig sein.

00:26:20: Nein, muss nicht.

00:26:22: Aber man muss auch da dran bleiben.

00:26:24: Ich denke auch, das sind wichtige Punkte, die du mitgibst und den Mut nicht verlieren und dran bleiben und vor allem nicht zu viel auf einmal vornehmen.

00:26:32: Und dann funktioniert das, glaube ich, auch

00:26:34: sehr schön.

00:26:34: Auf jeden Fall.

00:26:35: Und wirklich, das hat mir schon geholfen, wirklich meine Hundertauftritte hinzukriegen und so weiter.

00:26:41: Probiert's einfach aus.

00:26:43: Ihr werdet merken, es ist entspannt, es ist machbar, weil das ist ja häufig Autopunkt, dass du merkst, hey, ich krieg's nicht hin.

00:26:51: Zum Beispiel, ich mache jetzt gerade eine Fünf-Tage-Challenge, wo es auch ums Präsentieren geht.

00:26:56: Und ich habe eine Teilnehmerin, die hat sich angemeldet, aber hat bisher noch kein einziges Video geguckt oder auch die Aufgaben nicht gemacht.

00:27:04: Jetzt habe ich ihr heute früh einfach eine Mail geschrieben und gesagt, hey, komm, bleibt dran.

00:27:08: Gebt nicht auf.

00:27:10: holt es dir dich raus weil was bringt dir dich anzumelden und dann ich sag mal das einfach verschreichen zu lassen?

00:27:18: und ich sag mal gerade am anfangen wenn jetzt ein tag nur rum ist oder so das kannst du ja immer noch machen.

00:27:25: Ja

00:27:26: was würdest du zum abschluss noch unseren hörern mitgeben die vielleicht auch noch so ein bisschen struggeln.

00:27:31: Also wenn du nicht struggeln würdest wärst du Superman und selbst Superman hat gestruggelt.

00:27:38: Ich glaube, das ist menschlich.

00:27:40: Ich glaube, das Wichtige ist, sei dir deinen Traum wert.

00:27:45: Ich glaube, das ist so ein Hauptknackpunkt, dass wir oft denken, ja, das kann ich mir noch jetzt nicht wünschen.

00:27:52: Nein, du kannst dir alles wünschen.

00:27:54: Du kannst dir alles wünschen.

00:27:56: Du kannst dir ein Leben wünschen, wo du sagst, hey, keine Ahnung wie.

00:28:00: Aber erlaub es dir.

00:28:03: Und erlaube, dass das cool ist.

00:28:05: Und wenn du jemanden hast, der da sagt, jetzt komm, was ist denn was?

00:28:09: Spinnst du rum?

00:28:11: Lass dir das von dem nicht kaputt machen.

00:28:14: Lass dir das von dem nicht kaputt machen.

00:28:15: Such dir Menschen, die sagen, hey, sehr cool.

00:28:18: Echt?

00:28:18: Das hast du vor.

00:28:20: Cool.

00:28:21: Und da gibt es so viele Leute draußen.

00:28:23: Und ja, vielleicht sagt ihr da eine Boy, da hast du was vorgenommen.

00:28:27: Okay, musst du vielleicht das und das und das machen.

00:28:29: Aber hol die Leute, die dich da unterstützen.

00:28:33: Ja, lerne Skills.

00:28:36: Vielleicht ein Beispiel.

00:28:38: Ein siebzigjähriger Apotheker kam damals zu meiner ersten Gesangslehrerin und er kam und sagte, ich wollte schon immer singen, aber ich kann nicht singen.

00:28:48: Aber jetzt habe ich meine Apotheke zugemacht, kann ich es lernen.

00:28:52: Und die sagt, ja, müssen sich nur Zeit lassen.

00:28:56: Nach einem Jahr hat er, obwohl er vorher Echt über ein ganzen Salat, also der war überall verteilt.

00:29:02: Der wusste nicht, wie er singt, es war scheißlich.

00:29:06: Nach einem Jahr hat er ordentlich gesungen.

00:29:09: Und ja, das Jahr hat er gebraucht, aber er hat ordentlich gesungen.

00:29:14: Und klar, wenn du jetzt sagst, hey, ich will morgen zu Deutschland such den Superstar und du hast noch nicht die passenden Priketten, dann würde ich sagen, hey, das wird noch nicht ganz reichen, aber vielleicht in einem Jahr.

00:29:25: oder entzweien, weil das ist einfach auch Wachstum.

00:29:28: Kann auch sein, es macht auf einmal peng alle Knoten platzen und auf einmal geht's.

00:29:33: Auch das geht.

00:29:34: Aber erlaubt euch da draußen wirklich eure Vision zu leben.

00:29:40: Erlaubt euch großzudenken und es euch nicht verbieten zu lassen.

00:29:45: Nicht von einem Ehemann, nicht von einem Partner, nicht von einem Kind, nicht von den Eltern, von niemanden.

00:29:53: Wenn ihr sagt, hey, Mein Herz fühlt mich nach Malaysia.

00:29:57: Ich weiß nicht, warum, aber ich will nach Malaysia.

00:29:59: Und da will ich, keine Ahnung, Ayurveda machen.

00:30:01: Ich hab noch nie Ayurveda gemacht.

00:30:03: Ich hab nichts mit Gesundheitszeug.

00:30:05: Aber irgendwie mein Herz will das.

00:30:07: Verdammt, noch mal, dann mach's.

00:30:09: Ja, aber liebke, wenn ich jetzt diesen Podcast höre und ich sag, ey, ich bin doch dieser Apotheker.

00:30:14: Ich hab mich doch mein ganzes Leben lang wollte ich singen.

00:30:17: Und ich hab's mich aber nicht getraut und ich hab's nicht hingekriegt.

00:30:20: Ich kann mich doch genau damit informatieren, der Mann bin doch ich.

00:30:26: Wo

00:30:27: kann ich denn jetzt singen lernen, liebe Wiebke?

00:30:31: Singen lernen kann man überall.

00:30:33: Du musst immer ein bisschen schauen, bist du der Typ für, ich muss da jede Woche um fünfzehn Uhr am Mittwoch hingehen.

00:30:40: Oder bist du ein Typ wie einige, die mit mir sagen, ich arbeite mit dir online.

00:30:45: Okay, online hat ein paar Nachteile, aber es geht auch live.

00:30:49: Der Punkt ist einfach, wichtig ist immer nur beim Singen.

00:30:53: Ein kleiner Tipp, sucht euch einen wirklich guten Gesangslehrer.

00:30:58: Und wenn ihr nicht sicher seid, dann fragt Notfall zu jemanden wie mich und sagt, sag mal, taugt es, was die Stunde war, so und so und so und so.

00:31:06: Weil das Problem ist, anders als beim Sprechen, da kann man nicht so viel falsch machen.

00:31:11: Beim Singen kannst du sehr viel falsch machen.

00:31:13: Und wenn du dann eine Technik gelernt hast, die nicht gut ist, musst du die mühsählig wieder rausbürsten.

00:31:19: Also da, mein Tipp an euch, tut euch das nicht an.

00:31:23: sucht euch gleich einen guten Lehrer und wirklich jemand, der seinen Handwerk kann und der euch das auch klar und gut vermitteln kann und auch von der Methode hier offener ist.

00:31:35: Also es gibt häufig diese eine Methode und das und nichts anderes.

00:31:40: Das kann für euch funktionieren, aber es kann auch furchtbar nicht funktionieren.

00:31:44: Ich bin zum Beispiel jemand, ich habe mir aus all denen Methoden, die es gibt.

00:31:49: Einatme aus, atme Luna, so, bla bla bla, was es alles gibt.

00:31:54: Hab ich mir das Beste rausgesucht und ich gucke, was passt für diesen Menschen.

00:31:59: Und ja, das kann sein, dass da irgendwas überhaupt gar nicht passt.

00:32:03: Und das ist aber was, das muss halt eine Gesangslehre beurteilen können.

00:32:06: Deswegen sucht euch jemand Gutes, weil wenn das einmal falsch lernt, ist es echt.

00:32:11: Vielleicht können wir da mal eine Folge drüber machen, wie was meinst du?

00:32:14: Wie findet man eigentlich einen richtig guten Gesangslehrer?

00:32:17: Und das ist eigentlich ein tolles Thema, oder?

00:32:19: Machen wir und danach werde ich so gehasst werden von allen, die da nicht in die Kategorie fallen.

00:32:25: Ist vollkommen in Ordnung.

00:32:26: Machen wir!

00:32:27: Gut zur

00:32:28: Lücke!

00:32:29: Genau.

00:32:30: Und ansonsten, wenn ihr aber sagt, ich möchte unbedingt bei der Wiebke vielleicht mal was lernen oder mich unbedingt einfach mal von ihr beraten lassen, ihr wisst ja, wo ihr sie erreichen könnt und falls nicht, wir haben natürlich hier auch immer alles in den Show Notes markiert und falls du das Ganze auf YouTube Streams natürlich auch hier in der Infobox, ihr wisst, ihr erreicht sie am allerbesten per E-Mail, vor allem wenn es brennt.

00:32:51: Wenn ihr jetzt kurz entschlossen seid, am zwölf, den ersten starte ich wieder einen neuen Kuss.

00:32:57: Transform your performance.

00:32:59: Das geht zwar schwerpunktmäßig eher aufs Sprechen und Präsentieren, aber wenn ihr Lust habt, das ist auf jeden Fall möglich.

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