#20 - 100 Performances in einem Jahr – was es wirklich braucht, um dauerhaft zu performen

Shownotes

In dieser neuen Folge des Voice of Excellence Podcasts sprechen Carolin Staab und Wiebke Huhs über ein außergewöhnliches Ziel: 100 Performances in nur einem Jahr. Wiebke nimmt uns mit hinter die Kulissen dieses ambitionierten Vorhabens und erzählt ehrlich, wie die Idee entstanden ist, welche Herausforderungen damit verbunden waren und warum sie sich bewusst auf diese intensive Reise eingelassen hat.

Es geht um weit mehr als Bühnenauftritte. Diese Episode handelt von Organisation, Disziplin, mentaler und körperlicher Belastbarkeit sowie davon, wie wichtig gute Vorbereitung, Regeneration und klare Entscheidungen sind, wenn man dauerhaft performen möchte. Wiebke teilt sehr persönliche Einblicke in Tourstress, lange Autofahrten, enge Zeitpläne, technische Pannen und emotionale Momente auf und hinter der Bühne.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Professionalität: Wie schafft man es, auch unter Druck präsent zu bleiben? Wie wichtig sind Pausen, klare Grenzen und ein gutes Selbstmanagement? Und warum reicht ein positives Mindset allein nicht aus, wenn der Körper nicht mitzieht?

Zum Abschluss gibt Wiebke einen Ausblick auf kommende Projekte, eigene Songs, neue künstlerische Wege und ihre Vision für die nächsten Jahre. Eine inspirierende Folge für alle, die auf die Bühne wollen – egal ob als Sänger:in, Speaker:in oder Performer:in – und für alle, die den Mut haben, groß zu denken und konsequent loszugehen.

Shownotes

In dieser Episode erfährst du: – wie die Idee zu 100 Performances in einem Jahr entstanden ist – warum nicht jede Performance bezahlt war und warum das trotzdem wichtig war – welche organisatorischen Herausforderungen Touren, Zeitpläne und Reisen mit sich bringen – wie Wiebke mit Stress, Druck und körperlicher Erschöpfung umgeht – warum Regeneration, Pausen und Vorbereitung essenziell für gute Auftritte sind – was bei Bühnenpannen und Fehlstarts wirklich zählt – welche Learnings Wiebke aus diesem Jahr für ihre Zukunft mitnimmt – warum sie sich 2026 noch größer, freier und mutiger aufstellt

Timestamps

00:00 – Intro und Begrüßung 01:00 – Die Idee: 100 Performances in einem Jahr 02:30 – Mut zur Herausforderung und erste Reaktionen 04:00 – Arten von Auftritten: Konzerte, Keynotes, Moderationen 05:40 – Besondere Highlights und emotionale Bühnenmomente 07:30 – Eigene Songs und neue kreative Wege 10:00 – Pannen, Technikprobleme und Live-Stress 13:00 – Touren, Zeitdruck und körperliche Belastung 16:00 – Warum Vorbereitung und Regeneration entscheidend sind 18:30 – Tipps für Performer, Sänger und Speaker 22:00 – Ausblick auf 2025 und 2026 24:30 – Visionen, Empowerment und nächste Schritte

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Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zum Voice of Excellence Podcast.

00:00:12: Der Podcast für dein einzigartiges Sprechen und Auftreten.

00:00:16: Mein Name ist Caro, ich bin wie immer dein Host und ich freue mich heute wieder, Wiebke Huss im Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:22: Ihr kennt sie, sie ist Kino-Speakerin, Stimm- und Performance Coach, Journalistin und als ob das nicht schon genug wäre, ist sie auch noch Opern- und Konzertsängerin.

00:00:31: Herzlich willkommen Wiebke!

00:00:33: Hallöchen ihr Lieben, ich freue mich auch, dass ihr mit mir sozusagen das Jahr ausklingen lasst.

00:00:38: Ja, wir haben ja letzte Woche unsere Weihnachtsfolge gehabt und zwar hat Wiebke sich hervorgenommen, zwanzig, fünfundzwanzig, haltet euch fest, einhundert Auftritte zu machen.

00:00:51: Das ist schon mal ein wahnsinniges Vorhaben, glaube ich.

00:00:55: Ich kenne niemanden, der sich sowas vornimmt.

00:00:57: Also das ist ja allein organisatorisch unfassbar verrückt.

00:01:01: Jetzt möchte ich natürlich wissen, wie kommt man denn auf sowas?

00:01:08: Ich arbeite ja mit ein paar Menschen zusammen, die versuchen, mich und mein Business weiter voranzubringen.

00:01:14: Und letztes Jahr war es dann so, okay, wie kann man denn das bekannter machen?

00:01:19: und so weiter, auch, dass die Menschheit mich einfach mehr kennenlernt noch.

00:01:24: Und dann kam die Idee tatsächlich von meinem Marketingfachmann, der sagte, also hör mal, wenn du Auftritts- und Performance-Coach bist, musst du auftreten.

00:01:32: Hundertauftritt, nächstes Jahr.

00:01:36: Und ich weiß noch, ich saß dran, dachte.

00:01:38: Hat er sie nicht alle?

00:01:40: Weil klar, die Auftritte zu machen ist überhaupt kein Thema.

00:01:43: Also wenn du mich da fragst und sagst, Wiebke, kannst du hundert Auftritte machen?

00:01:46: Ja klar, ist ja gar kein Pille-Palle.

00:01:48: Ja, also da bin ich profi genug, dass ich sage, ja klar, hundert Auftritte kriege ich hin.

00:01:53: Aber einfach diese Orga und diese hundert Auftritte zu kriegen.

00:01:58: Und ich dachte echt so, oh mein Gott, der spinnt.

00:02:01: Aber irgendwo hat es mich auch getriggert und ich dachte so, naja, ist doch schon cool, kommen wir probieren das mal.

00:02:08: Und dann war es sehr, sehr lustig, weil ich habe das natürlich überall in meinen Netzwerken auch kommuniziert.

00:02:14: Ich dachte, hey, ich mache hundert Auftritte.

00:02:17: Wenn ihr jemanden kennt, wenn ihr was willst, dann empfehlt mich, sagt es weiter.

00:02:23: Natürlich waren die hundert Auftritte nicht alle super bezahlt.

00:02:26: Die meisten waren eigentlich nicht bezahlt, sagen wir jetzt mal so.

00:02:29: Oder es war halt ein Deal, irgendeine Art.

00:02:32: Aber... einfach so für das Training und auch, dass es machbar ist.

00:02:37: Also das war einfach das, was wirklich cool war.

00:02:40: Und ich sage mal, da sind natürlich viele kleinere Sachen auch dabei und vielleicht auch mal ein Interview zwischendrin, weil ich habe dann gedacht, okay, also ich bin jetzt großzügig, Interviews gelten auch, wenn das jetzt nicht mal ein eigenes ist, sondern bei jemand anderem.

00:02:56: So, da waren natürlich auch viele Podcastinterviews und so weiter auch dabei.

00:03:00: Aber natürlich auch große Workshops, also externe Workshops, die habe ich mitgewertet.

00:03:06: Keynotes natürlich und natürlich auch Sängerauftritte.

00:03:09: Und auch Moderation.

00:03:11: Dieses Jahr waren es auch zwei sehr, sehr schöne Moderationen, die mir so besonders im Kopf geblieben sind.

00:03:17: Das eine war wirklich, da war ich happy.

00:03:20: Das war im großen Estrell in Berlin.

00:03:23: Und zwar für eine Firma, für die ich jetzt schon seit drei Jahren moderiere.

00:03:27: Und die haben jedes Jahr sich weitergesteigert.

00:03:30: Und dieses Jahr hatten sie Fernsehkameras und alles.

00:03:32: Und dann warst du wirklich oben großprojektiert.

00:03:35: Das Estrell hat einfach einen großen Kongressraum.

00:03:38: Da war Picke-Packe voll.

00:03:40: Es war sehr international.

00:03:42: Also es war wirklich cool, wo ich dann auch so dachte, hatte hat mir die Moderation richtig Spaß gemacht.

00:03:47: Und das andere war ein Firmen-Event, was einfach auch so aus einer Idee entstanden ist, wo jemand sagte, Mensch, okay, du könntest bei mir eigentlich moderieren.

00:03:57: Ist ja klar.

00:03:58: Und das war dann so ein schönes Event, so sehr eher ein bisschen kleiner, kuscheliger mit ausgewählten Kunden und Gästen.

00:04:07: Und wo du aber wirklich schöne auch Fachvorträge hattest und so weiter.

00:04:11: Also es war einfach dann wieder ein ganz anderes Stil.

00:04:13: Und das fand ich einfach so schön.

00:04:14: Einmal dieses Riesending und dann wieder dieses kleinere, feinere, wo du einfach auch sehr in Kontakt mit den ganzen Leuten bist, die dann auch mal mit zwischendrin kommen und sagen, du horch mal das und das und das, wie war denn das?

00:04:26: Kannst du mir das nochmal sagen?

00:04:27: Oder das fand ich ja total spannend.

00:04:30: Also wo mehr Feedback kommt.

00:04:32: Und so meine Sänger

00:04:34: Highlights.

00:04:36: Wenn ich das jetzt mal so sagen darf, das war einmal der Female Empowerment Day in Zwickau.

00:04:41: Auch so ein Projekt, was aus einer Idee im Herbst letzten Jahres entstanden ist.

00:04:46: Da hat eine Frau gesagt, mir ist das so eingeflohen, ich soll einen großen Kongress machen im Oktober.

00:04:53: Und sie hat dann gesagt, ja, aber der Frauentag ist im März.

00:04:56: Oh, okay, es geht.

00:04:59: Und dann hat sie mich eben auch gefragt, so sagt sie, du könntest dir vorstellen, die musikalische Umrahmung zu machen.

00:05:05: Und ich so, ja klar, mach ich, das ist kein Thema.

00:05:09: Und das Lustige war dann, ich hab von morgens zehn bis abends zehn gesungen, weil ich immer wieder zwischendrin dran war.

00:05:17: Und ich so, long time.

00:05:20: Ja, ich trete auf.

00:05:22: Pause, Pause, Pause, Pause, Pause.

00:05:24: Ja, ich drehte wieder auf.

00:05:26: Pause, Pause, Pause, Pause.

00:05:28: Und abends um zehn, hab ich dann echt gedacht, boah, jetzt wird's aber echt ein langer Tag.

00:05:33: Aber es war eine, also erst mal der Saal in Zwickau, das war die neue Welt.

00:05:39: So ein toller, so eine Art Jugendstilsaal mit Kronleuchtern, mit einer geilen Bühne.

00:05:45: Also du kommst rein und denkst schon so geil ist wie Theater.

00:05:47: Yes.

00:05:48: So.

00:05:49: Und dann war das so eine Stimmung.

00:05:53: Das war unglaublich.

00:05:54: Da war irgendwie der Saal war voll und die Mädels und ein paar Jungs haben sich da hinfeuert, auch auf dem Frauentag.

00:06:01: Aber die hatten eine Party gemacht.

00:06:04: Das heißt, also nachdem ich das zweite und dritte Mal schon da war, waren die alle schon so wieviel gekommen.

00:06:11: Und das ist einfach so schön.

00:06:13: Also dieser Tag war so, ich sag mal, Seelenbereicherung.

00:06:17: Und das ist eben das, was du so schönes mitnimmst.

00:06:20: Und das nächste war dann so ein anderes Event, das war dann in Europa Park Rust, wo ich auch gesungen habe und da habe ich zum ersten Mal mein ersten eigenen Song auf der Bühne gesungen.

00:06:31: Und das war natürlich auch wieder total cool.

00:06:35: Und zwar kam das daher, ich hatte eigentlich gar nicht vor irgendwelche eigenen Songs erst mal zu machen.

00:06:39: Ich habe es zwar hier auf meinem Visionboard, was mir jetzt gegenüber hängt, stehen zwei bis drei Songs.

00:06:45: Aber irgendwie war gar nicht die Idee, so ein Event-Song zu machen.

00:06:50: Und ich habe für diese Veranstalterin schon mehrmals gesungen und auch moderiert.

00:06:56: Also es war immer so eine Mischung.

00:06:57: Es fing an mit einer Keynote.

00:06:59: Dann hat sie mich singen gehört und gesagt, boah, ich muss sie als Engelerin haben.

00:07:03: Und dann war das manchmal Singen mit Workshop, Singen mit Keynote und was auch immer.

00:07:08: Und ich war jetzt schon drei, vier mal bei ihr.

00:07:12: Ich hatte schon das letzte Mal immer so ein bisschen das Problem, dass ich Stücke finden muss.

00:07:15: Ich muss immer Eröffnung machen.

00:07:17: Also ich muss den Anfang machen und ich muss nach der Pause den Song machen.

00:07:21: Und das heißt, du brauchst da eher was Energetisches.

00:07:24: Also was ruhiges ist, dann nennt man es toll.

00:07:26: Und da hatte ich schon immer mal wieder gesucht und geschaut und dieses Jahr habe ich gedacht, so, jetzt komm, such mal wieder neue Sachen.

00:07:35: Und es gab nichts.

00:07:36: Also, was fetzig war, war entweder so, boah du Arsch, ich hab dich verlassen, es war eine toxische Beziehung, wo der Text so ist nicht so, es passt ja gar nicht.

00:07:45: Oder es waren so schöne Songs, aber halt sehr lahmarschig oder ruhig.

00:07:50: Und ich dachte echt so, jetzt gibt's doch nicht.

00:07:52: Und alles andere hat irgendwie schon gefühlt, abgefrühstückt.

00:07:55: Und dann dachte ich, was mach ich denn jetzt?

00:07:57: Ich kann jetzt entweder noch mal recyceln, was ich aber doof finde, weil manchmal hast du ja Leute, die wirklich von Veranstaltung zu Veranstaltung gehen.

00:08:06: Und dann habe ich drei Wochen vorher beschlossen und ich gesagt, okay, es gibt keine Event-Songs, dann schreibe ich jetzt einfach welche.

00:08:12: So, man habe mich hingesetzt, habe drei Songtexte geschrieben, die klar ähnlichen Inhalt haben, aber es war klar, okay, es sollen drei Event-Eröffnungs-Songs sein, aber ganz unterschiedliche Stile, sodass jeder, der danach ein Event hat, sagen kann, Ja, ich möchte lieber ein bisschen mehr Rhythm and Blues oder ich möchte ein bisschen mehr so Elektropop oder ich möchte ein bisschen mehr, keine Ahnung, so ein normaler klassischer Pop oder so.

00:08:38: Und

00:08:38: dann bin ich damit zu meinem, zu einem Musiker, den ich kenne, der auch ein Produktionsstudio hat und habe gesagt, du hör ich mal.

00:08:45: Kommen, krieg mal das in drei Wochen hin und ja, bist du bekloppt?

00:08:48: Ich hab tausend andere Produktionen und ich so, aber ich brauch das jetzt!

00:08:53: Und du kennst uns

00:08:54: schon so lange?

00:08:55: Hilf

00:08:56: mir bitte!

00:08:59: Und dann hat er gesagt, also ich quetscht dich da einfach irgendwo rein.

00:09:03: Und dann hatten wir relativ schnell klar gemacht, welcher Stil das sein soll.

00:09:08: Und in drei Wochen war das Ding fertig.

00:09:10: Also genau drei Tage bevor das Event war.

00:09:13: Und das war so ein geiler Song und ich so, wow, das ist richtig cool.

00:09:17: Ja, also du erwartest ja am Anfang nichts.

00:09:19: Ich bin gefühlt kein singes Songwriter, ich bin ein Textschreiber und ja, ich habe klar, ich bin eine Sängerin und ich habe eine Ahnung, wie Musik gut klingen kann und kann sagen, hey, ich mache jetzt eine zweite, dritte, fünfte Stimme dazu.

00:09:32: Das ist alles kein Thema.

00:09:33: Aber ich hatte immer einen Wahnsinns-Respekt vor Sing-A-Songwriting und dachte, oh Gott, ich mir fällt keine Melodie ein.

00:09:40: Ich kann die Instrumentierung nicht machen.

00:09:42: Oh Gott, oh Gott.

00:09:44: Aber durch diese Kooperation und weil er eben diese Erfahrung hat und wir wirklich gesagt haben, okay, wir suchen uns zusammen die Melodie, wir suchen dann die zweite, dritte, vierte Stimme dazu und so weiter.

00:09:55: Also ich habe auch alles sozusagen selber eingesungen.

00:09:58: Mein Backgroundchor bin ich.

00:10:02: Und das Coole war, es kam so ein geiler Song raus, dass ich so... Das Coole war, dann habe ich ihn aufgeführt.

00:10:16: Stimmung, Spitze, Kameraleute, hab Excitement, das soll dann nachher das Video draus werden, dann hat er mir also extra so Steadicam und so weiter noch dazu gepackt, der das, das Wind gefilmt hat.

00:10:28: Und ich stehe auf der Bühne, geile Stimmung, bin vor der letzten Strophe... Aber geht die Musik wieder los?

00:10:35: Von vorne?

00:10:37: Und ich so, was ist denn jetzt los?

00:10:40: Und ich erst mal so kurz, okay, scheiße, der Song geht noch mal komplett von vorne los.

00:10:46: Und ich guck zum Techniker, der Techniker so so... Und ich so, oh Gott, oh Gott, schuldigung.

00:10:52: Er hat noch mal gedrückt und dadurch lief der Song von vorne los.

00:10:56: Und ich so, na super, jetzt denken die Leute auch, der ist super lang, fünf Minuten intro.

00:11:03: Und ich hab dann halt durchgezogen, was willst du machen?

00:11:05: Aber ich war so enttäuscht.

00:11:07: Ich war dann echt so angefressen, so dass man, Mann, mein erster Song, das gibt's doch nicht.

00:11:12: Und der Penner muss was abhören und drückt dann die falsche Taste.

00:11:15: Das gibt's doch nicht.

00:11:17: Und was dann aber total süß war, weil ich so unglücklich war.

00:11:20: Also ich war wirklich, das hat mich so frustriert, dass ... Dann die Moderatoren, also die mich auch danach falsch angesagt haben.

00:11:28: Also es war wirklich, es war alles schief.

00:11:30: Oh nein!

00:11:32: Ich hab extra den Song so gemacht, dass das wunderbar in die Moderation überleitet.

00:11:37: Und dann sollten die eigentlich mich abnehmen und sagen, hey, uns hat sie extra für dieses Event gemacht und super.

00:11:43: Und auf einmal läuft so das Intro von der Moderatorin rein, wer sie ist und was sie macht und so.

00:11:49: Und von dem Moderator nicht so.

00:11:54: Ich stehe jetzt hier auf der Bühne, wie bestellt und nicht abgeholt.

00:11:57: Ich werde nicht abmoderiert.

00:12:00: Es war totale Scheiße.

00:12:03: Aber das, was dann wirklich das wieder weggemacht hat, das tat denen so leid, weil die das echt, die haben es einfach verpeilt.

00:12:09: Also es war irgendwie, der Start war echt verpeilt.

00:12:13: Und dann haben die am nächsten Tag, haben sie mich noch mal singen lassen, haben mich ganz toll anmoderiert und haben dann echt gesagt, Leute, jetzt gebt der richtig Gas.

00:12:22: Und dann haben die alle wirklich so wahnsinnst toll mitgemacht und das hat mich dann wieder so bewegt.

00:12:27: Weil, ja klar, das soll ja mal als Musikvideo werden, ne?

00:12:32: Ja klar, verstehe ich, verstehe ich.

00:12:34: Oh nein, aber voll schön, dass sie das dann irgendwie noch gerichtet haben.

00:12:38: Aber... Diese hundert Auftritte, das ist ja Wahnsinn.

00:12:41: Da würde ich gerne nochmal ganz kurz drauf rein.

00:12:43: Also, so hundert Auftritte, wie du schon gesagt hast, du bist Profi, das kriegst du ja locker von der Hand.

00:12:48: Aber alleine so diese Organisation, das ist ja auch nicht in einer Stadt dann.

00:12:54: Das war ja in ganz Deutschland verteilt.

00:12:56: Und das finde ich so ist... Wahnsinn, dass man sich das auch noch mal vor Augen halten darf.

00:13:01: Das war jetzt nicht nur, wo kommst du her?

00:13:04: Ich komm aus Karlsruhe.

00:13:05: Das war jetzt nicht alles nur hundert Auftritt in Karlsruhe oder rund um Karlsruhe, sondern das war ja auch in Berlin oder irgendwo, zumindest Osten, Norden, irgendwo weiter oben, nicht im Süden auf jeden Fall.

00:13:18: Also ich kann sagen, meine erste Tour, die ich wirklich hatte, was fahrtechnisch... Also es war so.

00:13:23: Ich hatte an verschiedenen Orten Auftritte, aber die waren so doof getaktet, dass ich das mit dem Zug zum Teil nicht geschafft habe.

00:13:30: Also musste ich mit dem Auto fahren.

00:13:32: Das heißt, ich bin von Karlsruhe nach Köln.

00:13:35: Von Köln nach Korin.

00:13:37: Das ist an der polnischen Grenze.

00:13:40: Hinter Berlin noch eine Stunde weg.

00:13:43: Dann von Korin abends, weil ich dann die Veranstaltung hatte, noch... In der Nacht nach Mannheim gefahren, weil ich am nächsten Morgen um neun Uhr dreißig Dorten auftritt hatte.

00:13:54: Dann nach Baden-Baden, wo ich kurz mal beim Funk dann geschwind mal wieder moderiert habe und wieder zurück nach Köln.

00:14:00: Also das war so.

00:14:02: innerhalb von drei, vier Tagen war das so eine Tour.

00:14:04: Ich glaube, da bin ich zweieinhalb Tausend Kilometer.

00:14:08: Einfach mal nur so durch die Lande ginge.

00:14:11: Wahnsinn.

00:14:13: Da war ich aber echt knülle danach.

00:14:15: Also das war so... Aber gut, so ist es halt.

00:14:19: Aber es ist auf jeden Fall spannend, dass du es gemacht hast und was ich auch schön finde, dass du gesagt hast, ich mache diese Challenge, ich challenge mich selbst und ich zieh das durch und mache ein Hundert Auftritte.

00:14:31: Und jetzt frage ich mich natürlich, hast du es denn geschafft, diese Hundert Auftritte?

00:14:35: Nicht ganz.

00:14:36: Nicht ganz.

00:14:37: Also es waren, ne, es waren hundert gedacht und wenn ich jetzt nicht noch in der Woche zehn auftrete jetzt bis zum Jahresende hinkriege, dann habe ich es nicht geschafft.

00:14:47: Aber ich sage mal ehrlich, ich finde, an die hundert dran zu kommen ist schon ziemlich cool.

00:14:52: Und ich muss ja noch was haben, dass ich nächstes Jahr vielleicht auch noch mal hundert oder hundertzwanzig dann mache.

00:14:59: Das muss ja funktionieren.

00:15:01: Und vielleicht machen wir auch eines doch, dass ihr jetzt nicht nur hier zuhört und sagt, das ist aber schön wiebke, was du gemacht hast, sondern dass ihr euch auch noch was ein bisschen rauszieht.

00:15:10: Wie macht man das?

00:15:11: Also der Punkt ist ganz einfach.

00:15:13: Wenn du dir so ein Programm vornimmst, solltest du dein Handwerk können, sage ich immer.

00:15:19: Weil es waren zum Teil wirklich auch Auftritte dabei, wie jetzt mein letzter Auftritt jetzt bisher in diesem Jahr.

00:15:26: Da war es so, es war ein live gestreamtes Wohnzimmer-Weihnachtskonzert, davon hat man es das letzte Mal und bis viertel vor sechs und um sechs ging es an, war kein Internet da.

00:15:38: Ich habe mich in den letzten fünf Minuten in die Klamotte geschmissen, mich kurz fertig gemacht, mit meinem Chor kaum eingesungen, also der war wirklich so und bin mir sozusagen mit wehenden Fahnen, aber... ganz relaxed und cool vor die Leute getreten und hab so getan, als wäre gar nichts gewesen.

00:15:57: Obwohl, ich sag mal danach, war es echt so, die Energie fiedern echt irgendwann so ab, so war ich echt platt.

00:16:05: Deswegen, der Punkt ist, wenn euch so ein Mammutprogramm vornehmt, dann müsst ihr wirklich fit sein, ihr müsst eure Sachen parat haben.

00:16:12: Wenn ihr jetzt sagt, also mir reichen irgendwie schon zehn, Das ist schon mal ein ganz guter Rausnummer und vor allem auch gut zum Trainieren.

00:16:21: Wichtig, Keynote oder Vortrag wirklich gut vorbereiten.

00:16:26: Weil der Punkt ist, wenn man noch nicht alles, ich sag mal, im Körper hat und sicher hat und sagt, okay, ich kann auch reden, wenn neben mir eine Bombe einschlägt und immer noch weiter moderieren, was halt mittlerweile bei mir da schon der Fall ist.

00:16:39: Also es gibt selten, dass mir die Sprache verschlägt, aber dann muss man das wirklich ausprobieren.

00:16:44: Und dann muss man einfach seine Pension haben und zehn Auftritte wäre schon für ein Jahr viel.

00:16:51: Das wäre eines Keynote oder ein Vortrag pro Monat.

00:16:56: Klar, man kann es auch immer kompensieren, dass man sagt, okay, ich mache das jetzt alles im Mai, Juni, Juli oder so und bereite die Monate davor vor.

00:17:05: Aber wichtig.

00:17:06: Ihr braucht einerseits wirklich eine gute Orga und ich sage euch auch am besten immer ein CRM System, wo ihr euch alles reinschreibt, weil wenn ihr das absprecht und nachher so, okay, was war das jetzt, wie viel war das jetzt, mit wem war das jetzt nochmal, wo war das genau?

00:17:22: Man kann seine Mails durchgucken, aber tatsächlich, es macht Sinn, dann wirklich so eine Tabelle und Übersicht zu haben, wo man dann wann, wie, wo ist.

00:17:31: Und bitte, das habe ich auch ein paar Mal letztes Jahr erlebt, dass Menschen, die ich gekocht habe für eine Keynote und die hatten dann zwei Keynotes hintereinander, dass die viel zu eng geplant haben.

00:17:42: Dann habe ich gesagt, Leute, wenn ihr jetzt mit dem Zug nach Berlin fahrt, da habt ihr eure Keynote und am nächsten Tag um zehn ist die nächste Keynote, dann fahrt ihr bitte sofort nach der Keynote mit dem Zug hin.

00:17:57: Ja, aber dann habe ich zwei, drei Stunden Pause und sage, ja, aber du hast eine deutsche Bahn.

00:18:01: Also insofern fahre frühzeitig, weil wenn du nachher drinnen sitzt und dann mit wenigen Fahnen zu einem wichtigen, wirklich wichtigen Vortrag gehst, hey, die wenigsten können dann diesen Stress sofort wieder einfangen.

00:18:16: Und das ist etwas, das braucht man gerade.

00:18:19: Für solche Sachen braucht man diese Stressfestigkeit und das müsst ihr trainieren.

00:18:24: Also ich sage immer, das ist halt heul, ich habe ein gutes Mindset.

00:18:26: Nee, das reicht nicht.

00:18:28: ein gutes Mindset reicht nicht.

00:18:30: Es muss die Mischung sein zwischen, ich kann mich im Kopf beruhigen und runterfahren, aber der Körper muss es ja auch mitmachen.

00:18:36: Es bringt ja nichts, wenn ich nachher eine Nervosität im Körper sitzen habe und der dann sagt, ja und ihr habt es nachher im Vortrag drin und dann hört euch das später an und ärgert euch grün und blau und denkt so, oh man, das wäre eigentlich ein Superkino.

00:18:51: Das sind Sachen, das ist wirklich wichtig an euch.

00:18:55: appelliere ich da draußen, bedenkt es immer, plant mehr Zeit ein, macht nicht so eine, also ich sag mal die Tour, die ich da nachts gemacht habe von neunzehn Uhr bis morgens um halb zehn in Mannheim zu sein mit siebenhundert Kilometern, das war Irrsinn.

00:19:11: Also ich habe unterwegs, in meinem Auto zum Glück gepennt, habe mich da auf dem Parkplatz gestellt, als ich nicht mehr fahren konnte, bin dann zum Glück früher aufgewacht, als ich mir einen Wecker gestellt hatte und war genau rechtzeitig da.

00:19:24: weil er halt noch irgendwie dann Stau war.

00:19:25: Und ich dachte echt so Gott sei Dank bin ich früher aufgestanden, weil ich wäre jetzt hier und da und dort im Stau gestanden.

00:19:31: Und dann wäre ich nie pünktlich gekommen.

00:19:33: Also insofern macht es nicht.

00:19:37: Ja,

00:19:37: total.

00:19:39: Ich glaube, dass es auch super spannend ist für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, die vielleicht angehende Sänger sind oder das Ganze eben lernen möchten und eben auch vielleicht das Ganze später beruflich machen möchten, wie sowas eben aussehen kann.

00:19:52: Die Sänger

00:19:53: Sind, ich sag mal, du bist delikater, je nachdem was du singst.

00:19:58: Singen ist von der Körperspannung einfach viel höher als jetzten sprechen.

00:20:03: Ich kann in einem mittelgrottigen Zustand noch gut sprechen.

00:20:06: Ich kann aber unter Umständen in einem mittelgrottigen Zustand nicht mehr gut singen.

00:20:10: Ja, je nachdem was ich für Stücke habe.

00:20:13: Auch da ein paar Tipps.

00:20:15: plant euch, wenn es geht, Ruhezeiten ein.

00:20:18: Auch so, gerade wenn man auf Natur ist, was ich dann oft erlebe, ist dann quetscht man da noch Geschwindeninterview mit der Zeitung oder mit dem Radio da rein.

00:20:26: Oder dann macht man dies und das noch und denkt immer so, ja, das geht ja noch.

00:20:29: Ich habe ja in zwei Stunden, habe ich ja keine Ahnung, erst Probe oder dann geht es erst auf die Bühne.

00:20:37: Und trotzdem, es verzappelt ein.

00:20:40: Also ich sage immer, Guck, dass er, wenn es geht, an dem Auftrittstag von mir aus Vormittags noch was macht, bis sagen wir mal mittags um zwölf, aller spätestens zwei.

00:20:52: Und dann ist Ruhe.

00:20:54: Einfach, damit man sich konzentrieren kann, damit man nachher auf der Bühne wirklich sein Bestes gibt und nicht dann abgehächelt daherkommen und sagt, boah, jetzt habe ich noch fünf, zehn Interviews gegeben.

00:21:02: Die waren zwar alle super, aber abends bist du auf der Bühne scheiße.

00:21:06: Also das würde ich auf keinen Fall machen.

00:21:08: Und das passiert oft.

00:21:10: kenne ich eben auch Kolleginnen, die dann zum Beispiel an der Met ihren Durchbruch haben.

00:21:16: Und auf einmal haben die Interviews, Interviews, Gespräche und dann sagen die, ich komme nicht mehr zum Üben, weil mit meinem Management ständig da und da und da was reinlegt.

00:21:27: Und die sind dann wirklich gestresst, weil natürlich die Erwartung, dass die Super-Tops singen, ist da.

00:21:33: Und genauso wenn du einen Rock auftritt, einen Pop auftritt hast.

00:21:37: Die Leute erwarten, dass sie eine geile Unterhaltung bekommen.

00:21:39: Das heißt, das ist ein Hauptjob.

00:21:41: Das Interview geben ist zwar cool für die Reichweite und für alles, aber du musst gucken, dass es wirklich zusammenhält.

00:21:48: Und was ich eben auch noch sagen möchte, ist, lasst euch da auch nicht bequatschen.

00:21:54: Oft kommt dann das Management sagt, ach komm, das kannst du noch machen, nein.

00:21:58: Wer steht nachher auf der Bühne, der Manager oder du?

00:22:01: Und dann sage ich immer, Erst du.

00:22:03: Und wenn du sagst selbst, wenn du ein Stehaufmännchen bist und fünfzigtausend Interviews vorhergeben kannst, tue dir das nicht an.

00:22:10: Weil du bist nach einer Weile, bist du platt.

00:22:12: Und wenn der Manager mal denkt, du kannst das einfach eh ab, dann ist es nämlich auf einmal so und du denkst, ah Scheiße, ich kann das aber nicht mehr leisten.

00:22:21: Deswegen mach das bitte.

00:22:23: Immer auf sich selber hören und sagen, okay, wie viel Ruhe brauche ich vorher?

00:22:28: Ich mag auch nicht mit jemandem vorher quatschen.

00:22:30: Wenn ich auf die Bühne gehe, dann unterhalte ich mich vielleicht noch mit meiner Maskenbilderin und dann nicht mehr.

00:22:36: Aus.

00:22:38: Ja, komplette Konzentration einfach.

00:22:40: Eben.

00:22:40: Und das ist euer wichtigstes Ding, dass du da richtig gut seid und nicht das andere.

00:22:44: Das ist zwar cool, aber es ist nicht das, was euch nachher die Leute bindet.

00:22:50: Ja, auf jeden Fall.

00:22:51: Das sind sehr gute Tipps, die du hier heute mit gibst, unsere Zuhörer.

00:22:55: Das ist ja noch, passt jetzt, zwanzig, fünfundzwanzig.

00:22:58: Oh, natürlich viel.

00:23:00: Also ich habe zwanzig, fünfundzwanzig auch viel an mir selber gearbeitet, weil ich finde, es ist immer, wenn man die nächsten Entwicklungsschritte macht und klar, es soll größer, weiter bekannter, internationaler werden.

00:23:16: Und ich sage immer so, man muss als Mensch mitgehen.

00:23:20: Und ich habe zum Teil eben gemerkt, im Kopf ist das alles klar.

00:23:24: Da sagst du so, ja und das will ich machen.

00:23:27: Und wenn es dann aber ans Eingemachte geht und es wirklich ist, okay bist du denn bereit auch diesen oder jeden Schritt zu machen.

00:23:34: Und da habe ich manchmal gemerkt, da habe ich geknirrt innerlich und dachte, das muss ich jetzt auch machen, echt, da ist gar kein Bock drauf.

00:23:42: Und dann musst du natürlich gucken, dass du sagst, okay, du willst das eine haben, dann musst du aber auch das andere abliefern.

00:23:49: Dann die Arbeit dran, dass du sagst, das machst du mit dir Frieden, du räumst so alte Klopper, die da noch im Weg stehen weg.

00:23:55: Und auf der anderen Seite eben auch diese Freude dann zu finden, zu sagen, ich mach das jetzt.

00:24:00: Ja, also meine eigenen Songs zu machen war super.

00:24:03: Es hat mich... Geflasht und überrascht und gleichzeitig war so geil.

00:24:08: Dann der zweite Song war natürlich, die ist auf dem Zahn fühlen, weil da haben wir drei Monate dran rumgefummelt.

00:24:14: Da habe ich zwar einen Text gehabt, habe mir dann aber einen Stil ausgesucht, mit dem ich selber total gekämpft habe.

00:24:20: Und dann hieß immer, der ist noch nicht dessen, der ist noch nicht dessen.

00:24:23: Die Melodie ist noch fad und dess ist noch fad.

00:24:25: Und du denkst so, was habe ich mir davon eingelegt, scheiß Ding.

00:24:31: Und nachher ist es aber doch gut geworden.

00:24:33: Und natürlich, ich sage mal, das normale Geschäft.

00:24:37: Ich hatte auch wirklich tolle Coachings.

00:24:39: Ich habe mich riesig gefreut, dass einige meiner Kunden wirklich richtig toll durchgestartet sind.

00:24:45: Einer ist jetzt bei Jochen Schweizer voll drin.

00:24:49: Dessen Keynote habe ich angehört und ihm auch viele Tipps gegeben.

00:24:53: Der hat aber auch sehr, sehr viel selber gemacht und der startet gerade voll durch.

00:24:57: Also es ist richtig geil.

00:24:59: Der tritt mich jetzt dann immer wieder und sagt, Wipke, auf jetzt,

00:25:02: komm jetzt, los!

00:25:05: Sei nicht so schissig, mach jetzt.

00:25:08: Und das ist irgendwie dann wieder schön.

00:25:10: Also irgendwann hatte mir mal, weil ich da so an einer Sache rumgehadert habe, da haben wir uns an abends hin und her geschrieben und irgendwann kam eine Sprachnachricht.

00:25:19: Also Wipke, du jetzt springe ich gleich aus dem Hörer raus.

00:25:25: Das war so süß, weil ich wüsste, was er meint.

00:25:29: Aber da war dann so meine Mannschitte und solche Sachen sind sehr schön.

00:25:33: Und natürlich, klar, es sind auch immer wieder traurige Sachen.

00:25:37: Mein Papa ist vor kurzem gestorben.

00:25:40: Wir haben ihn beerdigt.

00:25:41: Und ich bin aber unendlich dankbar bei aller Traurigkeit, weil wir haben im Mai... Also, ne, stimmt gar nicht.

00:25:49: Ich glaube, April, Ostern, Ferien, genau.

00:25:51: Da hatten wir als Familie, also kleine Familie vor, nach Paris zu gehen und ich habe ihm das erzählt und er war so Paris, er wollte schon immer nach Paris.

00:26:02: Er hätte nicht gedacht, dass er das in dem Leben ihn noch mal schafft.

00:26:05: Dann habe ich zu meiner Familie gesagt, kommen wir nehmen den Opa mit und die so Paris, der ist nicht gut zu Fuß, wir willst ihn das machen.

00:26:13: Dann habe ich eine Freundin gefragt aus dem Funk und habe gesagt, kannst du mir in Paris ein Rollstuhl besorgen, dass wir den haben.

00:26:22: Wir waren in Paris und mein Papa war so happy.

00:26:25: Wir haben den zwar überall rumgeschleift und manchmal war er echt so richtig platt.

00:26:29: Und dann fährst du mit der Metro und die haben kaum Aufzüge.

00:26:34: Das heißt, du hast ein Rollstuhl, ein klapprigen älteren Herrin und musst da irgendwie zwanzig, vierzig, fünfzig, hundert Stufen runter und denkst so... Und wie mache ich das jetzt?

00:26:45: Und zum Glück sind aber die Pariser alle so nett.

00:26:48: Also jeder stand sofort auf.

00:26:51: Die Leute haben den Rollstuhl geschnatt.

00:26:54: Mein Vater rechts und links eingehängt und Treffer runtergeschleppt.

00:26:58: Also es war wirklich so irre.

00:27:00: Und wir haben natürlich ohne dass wir es wussten sofort immer den ersten Eintritt überall gehabt, weil die bei Behinderten... Also, oder, ne, Gehbehinderten.

00:27:10: Wir waren sofort in Notre-Dame, waren wir sofort erste, dreimal drin, ne.

00:27:15: Also, die Schlange war riesig und wir so, nenn ihr hier seitlich Eingang und wir pffft drin.

00:27:20: Und ich so,

00:27:21: aber ...

00:27:23: Also, dein Rollstuhl, ehrlich.

00:27:25: Den nehme ich jetzt öfters mit.

00:27:27: Genau.

00:27:29: Und er hat sich so gefreut.

00:27:31: Und ich hab das gemerkt, meine Tante hatte damals schon gesagt, oh Gott, das schafft er nie.

00:27:35: Und dann sag ich, Tante.

00:27:37: Er will es.

00:27:38: Und deswegen weiß ich, er wird es schaffen.

00:27:40: Er war danach total im Eimer.

00:27:43: Aber er hat sich so gefreut und gesagt, Mensch, ich hätte nie geglaubt, dass ich in dem Leben jetzt noch mal nach Paris komme.

00:27:50: Wir haben alles nicht genommen.

00:27:51: Man konnte das Einzige, was wir nicht mehr geschafft haben, war es Moulin Rouge, weil das war zu spät.

00:27:56: Und dann fand er gesagt, er schafft das, also Moulin Rouge schafft er nicht mehr.

00:28:00: Aber alles andere haben uns angeguckt und es war wirklich richtig schön.

00:28:05: Ja, mega.

00:28:06: Auch das freut mich.

00:28:07: Sehr schön.

00:28:08: Dann hast du auf jeden Fall deinem Vater noch eine schöne Zeit beschert und hast ein sehr erfolgreiches Jahr gehabt und genauso soll es doch sein.

00:28:17: Ja, und ich habe beschlossen, das ist ja im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr, im Jahr im Jahr, im Jahr, im Jahr, im

00:28:20: Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,

00:28:28: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Songs.

00:28:38: im Kopf habe ich schon.

00:28:38: Ich starte als Phoenix Voice in dem Pop-Business durch, weil ich tatsächlich beschlossen habe, Wiebkehues international.

00:28:44: Das wird nichts.

00:28:46: Das wird dann Vibekehues oder so was, oder was noch was Schlimmeres.

00:28:50: Dann habe ich gesagt, sorry, das funktioniert nicht.

00:28:55: Ohne Witz.

00:28:57: Ich habe eine amerikanische Brieffreundin.

00:28:58: Die habe ich mit Fünfzehn oder so bekommen.

00:29:01: Und die hat mir irgendwann geschrieben, hey Wiebke, ich habe meinen Hund nach dir benannt, weil du so einen lustigen Namen hast.

00:29:07: Ich dachte, die hast du daran benutzt.

00:29:09: Ich wollte mir nichts vorstellen, bis ich eine kanadische Tanzlehrerin in meinem Opernausbildung hatte, die dann beim Ersten seien, Weibkie, und ich so, ah!

00:29:19: Okay, jetzt weiß ich, wie der Hund rein.

00:29:24: Da ist jetzt Weissky, der Arme-Socker.

00:29:26: Oh,

00:29:28: das ist arg, ja.

00:29:29: Und dann habe ich gesagt, sorry, also nein.

00:29:33: Und deswegen habe ich gesagt, viel nix weiß, weil das coole ist, ich... Ich bin sozusagen aus der Asche plötzlich aufgetaucht.

00:29:41: Ich bin ja eine klassische Serien.

00:29:42: Also man kennt mich schon, aber im Pop-Welt kennt man mich halt nicht.

00:29:45: So, dann bin ich in Phoenix und wenn das nur zwei Jahre hält, weil ich danach irgendwie sage, um Gottes Willen will ich alles nicht mehr haben, dann verglüht er halt wieder.

00:29:55: Oder wenn ich nach ein paar Jahren sage, hey, ich will jetzt was ganz anderes machen, dann kann der auch verglühen.

00:29:59: Das ist wunderbar.

00:30:00: Das ist der Freifahrtsschein.

00:30:03: Ich möchte halt Empowerment Songs machen.

00:30:05: Also wirklich, wenn ich immer höre, was meine Tochter gerade so für Songs hat, da denke ich immer, oh, es ist wieder Depreman oder total bekloppte Sängerin XYZ, die nur irgendwie Gagas Texte macht, wo du denkst, da hat die sie noch alle.

00:30:19: Die macht Psychotherapie in Songs.

00:30:22: Und dann die ganze Zeit Fuck Bitch und sonstige ist, wo ich jedes Mal denk, so, ah, Leute.

00:30:27: Hallo, kann man irgendwie das ganze

00:30:29: auch noch

00:30:30: machen.

00:30:31: Und dann habe ich gesagt, nee, ich brauche jetzt Empowerment Songs und zwar einfach Musik, die Leuten Energie gibt, Power gibt, dass die dann einfach sagen, hey, wenn jetzt der Tag scheiße läuft, ich höre die Musik und danach bin ich wieder gut drauf.

00:30:45: Sehr gut, das klingt doch super.

00:30:46: Dann haben wir ja schon mal einen richtig schönen Ausblick.

00:30:49: Und ich denke, dass das ein sehr erfolgreiches zwanzig, sechsundzwanzig für dich wird, hoffentlich für uns alle.

00:30:56: Und dass wir sehr, sehr viel von dir sehen dürfen auf allen möglichen Social-Media-Plattformen und auf der Website und so weiter und sofort.

00:31:05: Und natürlich hoffe ich, dass ich ganz viele von euch, die jetzt zuhören, auch vielleicht begleiten kann, den einen oder anderen Schritt zu machen.

00:31:13: Nämlich, was macht Spaß, wenn man selber irgendwie überall erfolgreich ist oder gesehen wird?

00:31:19: Ihr wollt selber erfolgreich sein und gesehen werden.

00:31:21: Also, lasst uns angehen.

00:31:23: Ich find das geil.

00:31:24: Mach mal, zwanzig, sechs und zwanzig zu geilsten Jahr ever.

00:31:27: Ganz genau.

00:31:28: Und wenn du das da draußen gerade hörst und dir denkst, vielleicht... Ich wollte schon immer mal singen, ich wollte schon immer mal eine Keynote machen, ich wollte schon immer mal auftreten, aber ich brauch so ein bisschen Hilfe dabei.

00:31:40: oder vielleicht habe ich auch so ein bisschen Angst oder weiß gar nicht, wie ich anfangen soll, dann habt ihr ja hier die allerbeste Allensprechpartnerin dafür unsere Expertin und ihr könnt sie ja auch ganz einfach erreichen.

00:31:51: Für immer verlinken wir alles in den Show Notes, alle Social-Media-Kanäle, E-Mail, Webseite, egal wie, aber ich glaube E-Mail sagt wiebke immer das.

00:32:01: dass es am allerschnellsten geht.

00:32:02: Und dann könnt ihr ihr einfach mal schreiben.

00:32:04: Und wer weiß, vielleicht geht ihr das ganze Thema nächstes Jahr mal zusammen an und steht dann vielleicht auch schon auf der Bühne.

00:32:11: Ich kann euch sagen, es ist so schön, wenn das Feedback kommt.

00:32:16: Und selbst wenn der Weg steilig ist, ich habe das bei einigen erlebt, da war es wirklich so, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, ob die Keynote geil wird.

00:32:24: Und dann war die Feuertaufe richtig geil.

00:32:28: Und die Leute sind danach so happy.

00:32:30: Holt euch das dieses, hey, ich hab was riesig Großes geschafft.

00:32:34: Und das ist einfach super.

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